(M)eine Kreisgeschichte(n)

[M]eine Kreisgeschichte (6)

Mit dem Kreis-Film unterwegs – Status

Seit knapp einer  Woche sind wir nun zu zweit unterwegs. Unterwegs auf Premierentour, diesmal der “Echten”. Unsere erste Station war die Transition-Base, Regensburg. Empfangen wurden wir von drei bezaubernden jungen Damen, die ihrerseits Studentinnen der Psychologie, ehrenamtlich die Arbeit der Transition-Base führen.

Wir trafen uns am Mittwochnachmittag für weitere Absprachen zur geplanten Filmvorführung am Abend. Da das Büro, ähnlich dem Spirit-Cottbus, gleichsam als Vorführraum diente waren die organisatorischen Details zeitnah besprochen. So nutzten Martin und ich die verbleibenden Stunden des Tages für eine intensive Altstadtbegehung.

Natürlich, ließen wir es uns nicht nehmen auch den sagenhaften Dom von innen zu besichtigen. Darüber hinaus, konnten wir uns in einer öffentlichen multimedialen Ausstellung über die Weltkulturerbestadt Regensburg mehr über ihre Geschichte erfahren.

Am Abend folgte die Regensburg-Premiere unseres Filmes. Etwa 20 Gäste waren erschienen, um dem Ereignis beizuwohnen.

Für mich persönlich war es die erste offizielle Premiere des Filmes.

Wobei unsere “Hauspremiere” in Cottbus erst am 25.10.2019 im Gladhousesaal stattfinden wird.

Hier wurde mir bewusst, “welchen Weg wir gemeinsam gegangen waren” und das auch ich meinen Anteil dafür erbracht hatte. Ganz offensichtlich, gab es Menschen, denen gefiel, was sie sahen.

“Der Film hat mich sehr motiviert.”

“Ich habe viele neue Methoden kennengelernt und möchte mich gern weiter informieren.”

Welch ein Geschenk, diese Worte zu hören.

Im Anschluss zum Film, setzten wir uns mit allen Anwesenden in den Kreis und widemten, genau wie im Film, jedem/jeder die volle Aufmerksamkeit.

Jedes Wort wurde gehört, wurde aufgenommen und ist wertvoll für die Weiterentwicklung unserer Arbeit.

Es ist toll, zu erfahren, dass unsere Arbeit dankbare InteressentInnen findet, die sich durch unsere Arbeit unterstützt und bereichert fühlen.

Danke!

Die nächste Station unserer Reise führte uns in die Schweiz, wo wir uns auch aktuell befinden. “Herzfeld Sennrüti” heißt die Gemeinschaft, welche uns einen so zauberhaften (luxuriösen) Aufenthalt gewährt.

Die Gemeinschaft existiert seit mehr als 10 Jahren und ist etwa 60 Personen groß 😉 darunter ungefähr 30 Kinder. Die Gemeinschaft gliedert sich in mehrere Einzelbauten sowie dem Haupthaus, einem ehemaligen Kurhotel.

Spannend ist die dreistöckige Unterkellerung, beinahe der gesamten Anlage, die über verwobene Gänge und Treppenflure scheinbar alle Gebäude unterirdisch miteinander verbindet.

Zu meinem Bedauern musste ich erkennen, dass obwohl Martin und ich uns ausgesprochen hatten. Es mir mit ihm schnell “zu viel” wurde. Jeder in unserem Team hat seine Stärken, jeder hat auch seine persönlichen Herausforderungen.

Vielleicht, ist er meine?

Erst mit dem heutigen Tag, Tag 3 unserer Anwesenheit, komme ich wieder in das Gefühl von Liebe, Freude, Dankbarkeit. Meinem Herzfeld.

Ich habe mir diese drei Tage “Auszeit” gegönnt. Und habe, bis auf Weiteres, die Kommunikation zu ihm eingestellt 🙁 Diese Entscheidung bedeutet nicht, dass wir nicht weiter gemeinsam reisen und arbeiten können. Nur fühle ich mich gerade wohler ohne ihn…

Tag 1, Freitag, der 20.09.2019, auf meiner Reise “zu mir” hatte ich lange geschlafen. Nach einer kurzen Dorfbesichtigung gönnte ich mir ein ausgiebiges Frühstück in der Sonne unseres Parkplatzes der Gemeinschaft. Gegen 14 Uhr machte ich mich erneut auf den Weg der Erkundung.

Vermutlich dem Kurhotel zu eigen war einst ein Schwimmbad, welches bereits 2014 geschlossen worden war, wie ich zu Beginn meines Ausfluges erfuhr. Da es sich in direkter Nachbarschaft zum Haupthaus der Gemeinschaftsanlage befindet, stolperte ich quasi direkt darüber.

Der wunderbaren Landschaft dieses Ortes zu eigen ist die Qualität als Skilanglaufgebiet im Winter. Demzurfolge, waren vier verschiedene Wanderwege an der Außenwand der Schwimmhalle aufgezeichnet worden.

Aus ehrlicher Selbsteinschätzung entschied ich mich für den kürzesten der Wege, 5km. Ob es am Ende fünf waren, weiß ich nicht, auf jeden Fall habe ich mir frischen Käse direkt beim Bauern aus der Käserei gekauft- echten Appenzeller Mondkäse. Göttlich 🙂

Diesen gönnte ich mir zu einem erneut ausgiebigen Mahl in der Abendsonne. Den darauffolgenden Tag verbrachte ich größtenteils mit Lesen und Schlafen, beziehungsweise sah ich fern. Die volle Drönung Ablenkung also?!

Abends, Punkt 19 Uhr war ich, hübsch zurecht gemacht, im großen Saal zur Vorstellung unseres Filmes.

Simon (Assistent von Manitonquat und Ellika) und Nicole (Hauptsponsorin unseres Filmes) waren zu Besuch. Im Anschluss zum Film leitete Simon einen Kreis an.

Während dieser Zeit hatte ich mich wieder zurück gezogen. Ich saß im Büro und fand nachfolgenden Beitrag…